Tageslosung

Montag, 20. August 2018
Der HERR hatte sie fröhlich gemacht.
Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen.

Frauenfrühstück

frauenfruehstueck

 

 

 

 

 

 

Das Frauenfrühstück findet zweimal im Jahr, Samstags von 8.30 bis 11.00 Uhr, statt. Einmal im Frühjahr (März/April) und im Herbst (Oktober/November).

Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus in Kainach.

Zum Frauenfrühstücksteam gehören:

                                                                                 

Frauenfrühstücksteam Feb. 2015

Johanna Schrüfer, Renate Lochner, Kerstin Bergmann, Christine Kauper, Regina Pfändner und Karin Münch-Vogel.

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Sommer 2018":

24. März 2018: Frauenfrühstück

Am 24. März waren die Frauen der Kirchengemeinde Wonsees und den umliegenden Gemeinden wieder zum gemeinsamen Frauenfrühstück in Kainach eingeladen.

Dieses Mal wurden die nicht nur mit dem reichlich gedeckten Frühstückstisch verwöhnt, sondern auch mit Gemüse-Sticks und einer leckeren Käsecreme. Als kleiner Frühlingsgruß stand außerdem auf jedem Teller eine Narzisse im Einmachglas bereit, die jede der Frauen mit nach Hause nehmen durfte.

2018 03 24 Frauenfrühstück 01

 

Nach dem gemeinsamen Frühstück referierte Frau Pfarrerin Dr. Simone Ziermann zum Thema: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.“

In ihrem kurzweiligen Vortrag stimmte sie zuerst auf das Thema ein. Unter der Überschrift: „Wie fröhlich bin ich aufgewacht“ ging es erst mal um Schlaf beziehungsweise Schlaflosigkeit als Dauerbrenner in unserer Gesellschaft. Viele Menschen sind von Schlafstörungen betroffen und fühlen sich unter Druck gesetzt gut schlafen zu müssen. Auch die Pharmaindustrie setzt dort zu: Es gibt etliche Medikamente die Abhilfe schaffen sollen. Gleichzeitig werden ebenso viele Aufputschmittel auf dem Markt angeboten, damit man möglichst auch nachts noch Leistung bringen kann. Leider herrscht eine gewisse Funkstille in der Theologie und Kirche zum Thema. So gibt es nur wenige Veröffentlichungen, die sich mit Schlaflosigkeit auseinanderzusetzen.

Frau Ziermann ging dann im Hauptteil ihres Vortrages auf die biblische Sichtweise ein. So heißt es in der Bibel „Wachet und betet“, also wach sein, weil Gott reden will, weil Gott uns etwas zu sagen hat. Achtet man darauf, so merkt man, dass die biblischen Highlights immer nachts stattfanden. Wachen kann eine geistliche Übung sein: Diese Zeit wird Gott zur Verfügung gestellt. Wenn man also nachts sowieso nicht schlafen kann, darf man diese Zeit gerne mal zum Beten nutzen und es als geistliche Übung nach alter christlicher Tradition verstehen. Umgekehrt erzählt die Bibel auch, wie schwer es manchmal sein kann, für Gott wachzubleiben. So schlafen die Jünger ein, obwohl Jesus sie auffordert, mit ihm zu wachen und zu beten (Matthäus 26,36-42).

Natürlich wurde in der Bibel nicht nur wachgeblieben: „Jesus aber schlief….“ bei einem Sturm auf einem Schiff (Markus 4,35-42). Gottvertrauen hilft beim Schlafen. Sorgen führen in der Nacht häufig zu Schlaflosigkeit, deshalb sollen wir alle Sorgen auf Gott werfen, damit wir, selbst wenn es um uns stürmt und wütet gut schlafen können.

Andererseits betonte Frau Dr. Ziermann, sei Schlaf bzw. Schlaflosigkeit keine Glaubensprüfung. Das so zu sehen wäre kontraproduktiv. Gottvertrauen ist eine Gnadengabe und kann nicht erzwungen werden.

Unter der Überschrift „Alles hat seine Zeit…“ schloss sie das Thema ab. Man sollte Schlaf als gute Gabe Gottes zu schätzen wissen, während zudem teilweise eine Art „Krieg gegen den Schlaf“ geführt wird, mit Hilfe von Kaffee, Aufputschmittel und nächtlicher „Lichtverschmutzung“ (künstliches Licht), darf man Gott immer wieder um guten Schlaf bitten.

2018 03 24 Frauenfrühstück 02

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Winter 2017":

4. November 2017: Frauenfrühstück in Kainach

In diesem Herbst durften die Frauen rund um die Kirchengemeinde Wonsees einmal mehr ein reichhaltiges Frühstück und einen interessanten Vortrag genießen. Die Besucherinnen erhielten auch wieder ein kleines Geschenk, ein Schiefertäfelchen mit dem Spruch »Unser tägliches Brot gib uns heute«, welcher schon gleich auf das Vortragsthema »Gebet gibt Zuversicht und Kraft« einstimmte.

Frau Dekanin Beck eröffnete ihren Vortag mit dem Spruch:

                        »Ein Vogel ist ein Vogel, wenn er fliegt.

                        Eine Blume ist eine Blume, wenn sie blüht.

                        Ein Mensch ist ein Mensch, wenn er betet.«

Sie erkläre, dass dieser Spruch sehr gut verdeutliche, was das Gebet für uns als Mensch bedeutet. Beim Beten öffnet sich der Mensch für Gott, das ist wie aufblühen, er stellt sein Leben ins Licht Gottes, so wie auch Blumen sich dem Licht entgegenstrecken. Auf die Bibel bezugnehmend, stellte sie den Zuhörerinnen Jesus als Lehrer für das Gebet vor (Lukas 11). Auch wenn man Beten manchmal als reine Pflichterfüllung sieht, oder Anfechtungen im Gebet erlebt, so soll man sein Gespräch mit Gott nicht mit Bedenken beginnen, sonst geht einem der Atem schon bald aus und man lässt entmutigt das Beten schon bald ganz sein.

Jesus ermutigt uns dagegen mit einer Geschichte (Lukas 11), in der er das Beten mit dem In-Anspruch-Nehmen einer Freundschaft vergleicht. Er führt uns somit in Sicherheit, wir können unser Gespräch mit Gott voller Vertrauen beginnen und mit ihm reden wie mit einem Freund.

Frau Beck erläuterte auch, dass wir beim Gebet eine Gottesgabe erhalten und zwar den Heiligen Geist, er erneuert die Gegenwart Gottes und betet mit. Als Abschluss jedes Gebetes sollte das Vaterunser gesprochen werden, da es das eigene Gebet aufwertet. Durch »dein Wille geschehe« bekommt bspw. ein Wunsch oder eine Last eine neue Richtung. Das Vaterunser ist eine perfekte Mischung aus Bitte und Verheißung.

Anschließend veranschaulichte die Dekanin noch mit einem Beispiel, wie man praktisch an das Gebet herangehen kann: Zuerst sucht man sich einen ruhigen Platz. Das Gebet selbst sollte mit der Gewissheit beginnen, dass Gott mich mit liebenden Augen sieht, voller Vertrauen und Zuversicht auf die Verheißungen Gottes.

Man kann dazu 1−2 Minuten in Gedanken zu Gott verweilen und mit liebender Aufmerksamkeit auf den Tag zurückschauen, was war gut, was schlecht. Dann kommt man mit Gott ins Gespräch über diesen Tag, hat vielleicht noch Fragen. Die Bitte um guten Schlaf und für einen guten nächsten Tag beendet diesen Teil des Gebets. Zum Schluss kommt noch das Vaterunser.

Als zweite Möglichkeit stellte sie noch das Herzensgebet vor, welches sich praktisch überall beten lässt: Beim Einatmen soll man »Herr Jesus Christus« und beim ausatmen »erbarme dich meiner« sprechen. Dies sollte circa fünf Minuten lang wiederholt werden, so übergibt man sein Leben ganz in Gottes Hand.

Zum Abschluss ihres Vortrages gab Frau Dekanin Beck den Frauen noch einige Tipps mit auf den Weg:                         

• sich nicht entmutigen lassen

• eine feste Zeit am Tag einplanen

• nicht zu viel vornehmen, aber treu im bescheidenen Vorhaben bleiben

• keine besonderen geistlichen Erfahrungen erwarten

• nicht einfach wieder aufhören, Gebet ist Arbeit

• man darf auch mal schweigen, still sein vor Gott

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Frühjahr 2017":

Mut tut gut! - Frauenfrühstück vom 18. März 2017

Am18.März fand wieder einmal das Frauenfrühstück statt. Das Thema war diesmal: „Mut tut gut!“ An reichlich gedeckten Tischen und in gemütlicher Atmosphäre konnten die zahlreich erschienenen Frauen im Kainacher Bürgerhaus ihr Frühstück genießen. Passend zum Thema des Vortrages, durfte jede ein Schächtelchen mit biblischen Mutmachsprüchen mit nach Hause nehmen.

Der Vortrag wurde von Frau Gabriele Blos aus Neuenmarkt abgehalten. Anfangs gab sie eine allgemeine Definition von Mut: Wagnis verbunden mit Risiko und Ungewissheit. Sie erklärte sehr lebhaft und mit vielen lebensnahen Beispielen, wie man selbst mehr Mut bekommen kann, um das eigene Leben meistern zu können. Zuerst gilt es Probleme aus dem Weg zu räumen, denn das macht Mut und gibt Kraft. Vor allem kann man immer wieder auf diese positive Erfahrung zurückgreifen.

Als nächstes muss man lernen, Fehler machen zu dürfen, sich auch selbst zu verzeihen, wenn etwas nicht so gelaufen ist wie in der eigenen Vorstellung. So kann großer Enttäuschung vorgebeugt werden. Denn Enttäuschung bedeutet, dass man einer Täuschung auferlegen war.

Der letzte Punkt ist die Ermutigung. Man soll sich nicht selbst entmutigen und von alten Gefühlen beherrschen lassen, z.B. Gefühlen und Erfahrungen aus der Kindheit. Man soll sich stattdessen selbst die beste Freundin sein, also sich selbst ermutigen.

Zum Abschluss ihres Vortrages brachte Frau Blos als Beispiel die Geschichte von Petrus, der mutig aus dem Boot stieg, um auf dem Wasser zu Jesus zu laufen. Als er die hohen Wellen sah, verließ ihn dieser Mut und er begann zu sinken. Jesus aber streckte ihm die Hand entgegen und zog ihn wieder heraus. Auf unser Leben übertragen, heißt das: Sollte uns der Mut bei unseren Vorhaben verlassen oder sollten wir sogar scheitern, Jesus ist (trotzdem) immer da und zieht uns zu sich herauf.

Termine

Andacht "Stille mit Gott"
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Gottesdienst
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Andacht "Stille mit Gott"
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Gottesdienst
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
Gottesdienst
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
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