Kirchliches Leben während der Corona-Pandemie (Aktualisiert am 26. Juli)

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten ab sofort folgende Maßnahmen:

  • Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen finden statt!
    Die Gottesdienste beginnen wie gewohnt um 9.30 Uhr. Gefeiert wird nicht in der Kirche, sondern im Pfarrgarten (neben dem Pfarramt). Denken Sie also bitte an entsprechende Kleidung und ggf. Sonnenschutz. Bei schlechtem Wetter entfällt der Gottesdienst. Falls Sie sich aufgrund des Wetters unsicher sind, finden Sie aktuelle Informationen hier auf der Internetseite oder auf dem Anrufbeantworter im Pfarramt (09274 / 950 17). An den Gottesdiensten dürfen max. 60 Personen teilnehmen. Beim Betreten und Verlassen des Pfarrgartens müssen Sie eine Maske tragen. Sie können die Maske abnehmen, sobald Sie auf Ihrem Platz sitzen. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Alle Gottesdienstbesucher werden gebeten, sich die Hände zu desinfizieren. Desinfektionsmittelspender stehen bereit. Bitte denken Sie daran, Ihr eigenes Gesangbuch mitzubringen.
  • Taufen, Trauungen und andere kleine Gottesdienste in der Kirche sind möglich!
    Auch in der Kirche gilt seit kurzem ein Mindestabstand von 1,5 Meter. Aus dem Abstand ergibt sich, dass maximal 35 Personen als Gottesdienstbesucher in unsere Kirche kommen dürfen. D.h. Taufen, Trauungen, Gottesdienste zu Ehejubiläen und dergleichen sind möglich, wenn nur der engste Familien- oder Freundeskreis teilnimmt. Falls es organisatorisch möglich ist, können diese Gottesdienste auch mit bis zu 60 Personen im Pfarrgarten gefeiert werden.
  • Beerdigungen und Trauerfeiern finden statt - aber in anderer Form!
    Aufgrund der geltenden Abstandsregeln können weder die Aussegnungshalle noch die Kirche bei Beerdigungen und Trauerfeiern genutzt werden. Die gesamte Trauerfeier findet daher am Grab statt. Bis zu 200 Trauergäste dürfen teilnehmen. Sie müssen immer mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Das Tragen von Masken ist empfohlen, aber nicht verpflichtend. Um das Betreten und Verlassen unter Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen, bitten wir alle Trauergäste, die gepflasterten Wege freizuhalten und sich während der Trauerfeier stattdessen auf den Grünflächen und zwischen den Gräbern zu verteilen. Alle Trauergäste werden gebeten, sich die Hände zu desinfizieren. Desinfektionsmittelspender stehen bereit.
  • Alle weiteren kirchlichen Veranstaltungen entfallen bis auf weiteres.
  • Geburtstagsbesuche entfallen: Pfarrer Städtler gratuliert Ihnen telefonisch, sofern er Ihre Telefonnummer hat.
  • Unsere Kirche bleibt tagsüber für Sie geöffnet. Die Kirche ist von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Wenn Sie einen Pfarrer brauchen:

  • Pfarrer Städtler ist Tag und Nacht telefonisch für Sie erreichbar. Bitte zögern Sie nicht anzurufen, wenn Sie ein Gespräch wünschen. Gerade in diesen Tagen ist kein Anliegen zu gering. Sie erreichen Pfarrer Städtler unter 09274 / 245 99 97.
    Auch die kirchliche Telefonseelsorge ist rund um die Uhr für Sie besetzt. Das Personal dort nimmt sich gerne Zeit für Sie (Telefonnummer: 0800 / 111 0 111).
  • Natürlich wird Pfarrer Städtler weiterhin Hausbesuche machen, wenn Menschen nicht mehr telefonieren können, krank sind oder im Sterben liegen. Er wird dann unter Einhaltung aller hygienischen Schutzmaßnahmen zu Ihnen nach Hause kommen.

Alternativen zum Gottesdienst:

  • Verfolgen Sie den Gottesdienst im Fernsehen oder Rundfunk:
    Jeden Sonntag um 9.30 Uhr überträgt das ZDF einen Gottesdienst.
    Sonntags um 10:32 Uhr können Sie im Radio auf Bayern 1 die halbstündige Evangelische Morgenfeier verfolgen.
    Gottesdienste werden außerdem auf BibelTV und ERF-Fernsehen gezeigt.
  • Feiern Sie selbst kleine Andachten:
    Sie finden im Gesangbuch ab der Nr. 718 Andachten, die Sie selber feiern können.
    Für eine Andacht reicht aus: Beten Sie einen Psalm aus dem Gesangbuch, lesen Sie sich die Losung des Tages durch, beten Sie und schließen Sie mit dem Vaterunser.

Das können Sie selbst tun, um sich und andere zu schützen:

  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte mit anderen Menschen.
  • Verzichten Sie aufs Händeschütteln.
  • Bleiben Sie daheim, wenn Sie Erkältungssymptome haben.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, vor allem bevor und nachdem Sie Kontakt mit anderen Menschen haben.
  • Husten und niesen Sie in die Ellenbeuge und nicht in die Hand.

Postandacht

In diesen Tagen soll und muss kein Gemeindeglied ohne Gottes Wort bleiben. Vor allem für die Älteren in der Gemeinde, die sich mit dem Internet schwertun oder gar keinen Zugang dazu haben, setzt Pfarrer Städtler wöchentlich ein kurzes Schreiben auf. Es handelt sich um einen Bibeltext mit einer kurzen Auslegung. Um den organisatorischen Aufwand möglichst gering zu halten, verteilen wir diese »Postandacht« an alle Haushalte.

Wenn Sie nichts mit der Andacht anfangen können, geben Sie sie bitte an jemanden weiter, dem sie guttut. Wer sie gerne lesen oder an jemanden verschenken möchte, kann sie hier herunterladen:


Kleidersammlung abgesagt! Diese Alternative gibt es

Im letzten Gemeindebrief (Frühjahr 2020) haben wir zur Kleidersammlung vom 29. Juni bis 4. Juli aufgerufen. Die Sammlung muss leider entfallen. Die Deutsche Kleiderstiftung ist durch die Corona-Pandemie leider nicht mehr in der Lage, diese Sammlungen durchzuführen. Das ist sowohl für die Menschen, die von der Stiftung unterstützt werden, als auch für die Stiftung selbst ein schmerzhafter Einschnitt.
Sie können die Deutsche Kleiderstiftung unterstützen, indem Sie Ihre gut erhaltene Kleidung per Paket an die Stiftung senden. Die Versandkosten übernimmt die Deutsche Kleiderstiftung. Mehr dazu erfahren Sie unter: www.kleiderstiftung.de/kleiderspenden-im-paket/


Corona-Hilfe weltweit
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden

Während wir in Deutschland dank unseres ausgezeichneten Gesundheitssystems bisher sehr gut durch die Corona-Krise kommen, hat das Virus für Menschen in den ärmsten Ländern und in Krisen- und Kriegsgebieten katastrophale Folgen - hier droht die gesamte medizinische Versorgung zusammenzubrechen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hilft seit 1954 Menschen, die durch Naturkatastrophen, Krieg, Vertreibung oder Seuchen in Not geraten sind.

Gesundheitssysteme in vielen ärmeren Ländern sind nicht dazu in der Lage, mit einer großen Zahl von Corona-Patienten umzugehen. „Besonders zuspitzen wird sich die Lage in Ländern wie Syrien, wo die Kriegsparteien in den vergangenen Jahren gezielt die medizinische Infrastruktur zerstört haben“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Für unsere Arbeit in Krisengebieten brauchen wir gerade jetzt finanzielle Unterstützung.“ Die Gesundheitssysteme in Syrien, aber auch im Jemen oder in Venezuela, sind schon ohne die Gefahr durch Corona kaum existent oder nicht leistungsfähig. Selbst verhältnismäßig gut zu behandelnde Krankheiten verlaufen häufig tödlich. „Wenn die ohnehin wenigen und überlasteten Krankenhäuser nun mit vielen Corona-Fällen konfrontiert sind, können andere Krankheiten gar nicht mehr behandelt und Geburtshilfe nicht mehr geleistet werden“, sagt Füllkrug-Weitzel.
„Und wir befürchten, dass viele Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten nicht nur an COVID-19, sondern auch an den indirekten Folgen durch die Bewegungseinschränkungen leiden müssen.“ Hierzu zählt etwa Hunger, weil Einkommensmöglichkeiten wegbrechen und Felder wegen Ausgangssperren brachliegen.
Im intensiven Austausch mit ihren lokalen Partnerorganisationen hat die Diakonie Katastrophenhilfe bereits Hilfsprojekte an die aktuelle Situation angepasst und wird dies in den kommenden Tagen weiter vorantreiben. „Gerade in Zeiten von Reisebeschränkungen, die auch Hilfsorganisationen treffen, zeigt sich, dass humanitäre Hilfe ohne unsere lokalen Partner undenkbar ist“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Darauf müssen auch die staatlichen Geber reagieren und den lokalen Helfern einen besseren Zugang zu finanziellen Ressourcen ermöglichen.“

In den vergangenen Tagen wurden bereits Aufklärungskampagnen in verschiedenen Ländern gestartet, beispielsweise in Indien, Indonesien und Guatemala. In dem südamerikanischen Land schaltet der lokale Partner der Diakonie Katastrophenhilfe Radiospots, um die Menschen auf die Gefahr durch Corona und nötige Prävention hinzuweisen. Hygieneprojekte in der DR Kongo, die bis vor kurzem die Bevölkerung vor Ebola schützen sollten, werden nun gegen eine Ausbreitung des Corona-Virus eingesetzt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC:
GENODEF1EK1 Evangelische Bank
Stichwort: Corona-Hilfe weltweit
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/


Orgel um Fünf

Seit 19. Juni findet immer freitags um 17.00 Uhr eine kurze Andacht mit Orgelmusik in einer der Kirchen unseres Dekanats statt.

Die nächsten Termine:
14. August: Thurnau
21. August: Berndorf*

28. August: Azendorf
4. September: Trumsdorf*

11. September: Thurnau
18. September: Buchau
25. September: Alladorf*

*Ob diese Andacht in den angegebenen Kirchen stattfinden können, ist noch offen. Ggf. werden sie in die Laurentius-Kirche nach Thurnau verlegt.

Bitte beachten Sie dazu die Informationen auf den Internetseiten der Kirchengemeinden und in der Tagespresse.


Für unsere wunderschöne St. Laurentius Kirche gibt es eine eigene Internetseite. Dort finden Sie ausführliche Informationen mit schönen Bildern: stlaurentius.kirche-wonsees.de

2017 11 30 Webseite St. Laurentius 01  2017 11 30 Webseite St. Laurentius 04

 

Termine

Tageslosung

Dienstag, 11. August 2020
Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen.
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!

Online-Spende

Spendenkonto: IBAN: DE34 7706 9739 0000 3134 24
Kirchgeld: IBAN: DE14 7706 9739 0100 2158 30
Rechnungen/Gebühren/Sonstiges: IBAN: DE67 7706 9739 0000 2158 30
BIC: GENODEF1THA Raiffeisenbank Thurnauer Land eG

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.