Konfirmandenarbeit

Was ist Konfirmation?

Die Konfirmation (Lateinisch für »Bestätigung« oder »Bekräftigung«) ist ein feierlicher Segnungsgottesdienst. In diesem Gottesdienst bekennen sich die Jugendlichen zu ihrem christlichen Glauben. Sie geben damit ihr persönliches Ja zum Glauben, zu ihrer Kirchengemeinde und zur evangelischen Kirche. Sie gehören zwar seit ihrer Taufe zur Gemeinde und zur Kirche, da die meisten aber im Säuglingalter getauft wurden, konnten sie damals dem nicht zustimmen, was ihre Eltern für sie entschieden haben. Diese Zustimmung holen sie nun nach.

Wie läuft die Konfirmandenarbeit in Wonsees ab?

In Wonsees gibt es eine 1,5-jährige Vorbereitungszeit auf die Konfirmation. Los geht es für die Jugendlichen, wenn sie 12 oder 13 Jahre alt sind. Als sogenannte Präparanden lernen sie im Unterricht, der immer im Herbst beginnt, unsere Kirche, den Gottesdienst und die Gemeinde kennen. Der Unterricht findet wöchentlichen außer in den Ferien statt und geht bis Ostern des folgenden Jahres. Dann ist erst einmal Sommerpause. Weiter geht es wieder nach den Sommerferien im Herbst. Die Jugendlichen sind nun Konfirmanden. Im Konfirmandenunterricht befassen sie sich mit den wichtigsten Fragen des christlichen Glaubens: Wer war Jesus? Was passiert nach dem Tod? Was bedeutet das Glaubens­bekenntnis? Am Sonntag nach Ostern feiern die Jugendlichen, die dann 14 oder 15 Jahre alt sind, ihren Konfirmationsgottesdienst.

Die Konfirmation und die Teilnahme an der Konfirmandenarbeit ist absolut freiwillig. Niemand wird gezwungen und niemand wird ausgegrenzt, der sich dagegen entscheidet. Wer sich aber für die Teilnahme entscheidet, hat aber auch einige Pflichten, z.B. die regel­mäßige Teilnahme am Präparanden- und Konfirmandenunterricht und die Mithilfe in unserer Gemeinde. Nur so können die Jugendlichen schließlich die Gemeinde und alles, was darin passiert, kennenlernen.

Wann und wie meldet man sich zur Teilnahme an?

Bevor ein neuer Präparanden-Kurs startet, laden wir normalerweise alle Jugendlichen, die infrage kommen, schriftlich ein. Wer noch nicht getauft ist, aber gerne mitmachen könnte, ist natürlich herzlich eingeladen. Die Jugendlichen bzw. ihre Eltern müssen sich aber von sich aus anmelden, da wir i.d.R. keine Kontaktdaten haben, um sie einzuladen. Wenn ihr Kind also im Herbst mit dem neuen Präparanden-Kurs starten möchte, melden Sie sich bitte bis Ende Juli im Pfarramt oder direkt bei Pfarrer Daniel Städtler.

Falls Sie oder Ihr Kind noch unsicher sind, ob die Teilnahme an der Konfirmandenarbeit das Richtige ist, berät Sie Pfarrer Städtler gerne und klärt alle Fragen, die Sie oder Ihr Kind vielleicht haben. 

Wann und wo findet der Unterricht statt?

Der Unterricht der Päparanden bzw. Konfirmanden findet (je nach Jahrgang) immr mittwochs oder donnerstags von 17.00 bis 18.30 Uhr statt. Während der Pandemie findet der Unterricht in der Kirche statt. Die Kirche ist zwar beheizt, warme Kleidung aber im Winter unbedingt erforderlich.


Präparanden- und Konfirmandenunterricht wird fortgesetzt

Der Freistaat Bayern hat für Jugendliche unter 14 Jahren im Allgemeinen und für Jugendliche jeden Alters, die am Präparanden- oder Konfirmandenunterricht teilnehmen, Ausnahmeregeln beschlossen.

Daher ist Präparanden- und Konfirmandenunterricht ab sofort wieder möglich.

Die Präparandinnen und Präparanden treffen sich ab 20. Januar wieder wie gewohnt wöchentlich von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Kirche.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden treffen sich ab 26. Januar wieder wie gewohnt wöchentlich von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Kirche. Ab dem 2. Februar wird der Jugendreferent unseres Dekanats, Tim Herzog, den Konfirmandenunterricht bis zur Konfirmation fortführen. Sollte sich die Pandemie so verschärfen, dass Präsenztreffen nicht mehr erlaubt sind oder nicht mehr vernünftig erscheinen, wird Herr Herzog den Konfirmandenunterricht digital fortführen. Somit kann in jedem Fall die Konfirmation wie geplant am 24.04.2022 stattfinden.


Pausieren des Präparanden- und Konfirmandenunterrichts

Die fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) vom 23. November 2021 schreibt für außerschulische Bildung die Einhaltung der 2G-Regel vor. Ausnahmen gibt es für Jugendliche leider nur beim außerschulischen Musik- und Sportunterricht.

Am Präparanden- und Konfirmandenunterricht darf ab sofort also nur teilnehmen, wer genesen oder vollständig geimpft ist.

Der Präparanden- und Konfirmandenunterricht pausiert daher nun vorerst. Sofern es die dann gültigen Regeln erlauben, wird der Konfirmandenunterricht ab 16. Februar 2022 und der Präparandenunterricht ab 17. Februar 2022 fortgesetzt.

Das bietet allen etwas Zeit, sich impfen zu lassen. Natürlich ist bis zum 16. Februar nicht viel Zeit, um zweimal geimpft zu werden, vor allem angesichts der aktuellen Nachfrage. Allerdings ist bei einer späteren Fortsetzung des Konfirmanden­unterrichts der geplante Konfirmationstermin (24. April 2022) in Gefahr.

Der Unterricht wird bereits früher wieder aufgenommen, falls die 2G-Regel für den Präparanden- und Konfirmandenunterricht aufgehoben wird oder alle Jugendlichen bereits vor dem 16. bzw. 17. Februar vollständigen Impfschutz haben bzw. nachweislich genesen sind.

Falls Eltern Ihr Kind nicht impfen lassen möchten, teilen sie dies bitte Pfarrer Städtler mit. In diesem Fall dürften die betroffenen Jugendlichen ja erst wieder am Präparanden- und Konfirmandenunterricht teilnehmen, wenn die 2G-Regel aufgehoben wird. Wir werden dann seitens der Kirchengemeinde versuchen, eine Lösung für den Unterricht und die Konfirmation zu finden, die niemanden ausschließt.

Um die Planung zu vereinfachen, werden alle Eltern gebeten, das nachfolgende Formular auszufüllen und im Pfarramt abzugeben.


12. September 2021: Konfirmation

Am Sonntag, dem 12. September 2021, wurde in zwei Festgottesdiensten Konfirmation gefeiert.
Die sieben Jugendlichen sind die ersten, die den größten Teil ihrer Präparanden- und Konfirmandenzeit unter Corona verbringen mussten. Vieles war dadurch leider nicht möglich, z.B. die gemeinsame Konfirmandenfreizeit. Gerade deshalb haben die Jugendlichen aber besonders viel Lob verdient. Sie haben sich jederzeit auf den Präparanden- und Konfirmandenunterricht eingelassen und ihn durch ihre klugen Fragen und ihre engagierte Mitarbeit mitgestaltet. Die gemeinsame Zeit war zwar durch Corona nicht das, was wir uns gewünscht haben, dank der Jugendlichen aber sicher die beste Zeit, die unter den Umständen möglich war.
Wir sind stolz auf unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden und freuen uns, dass sie Ja gesagt haben – Ja zum Glauben, Ja zu ihrer Taufe, Ja zu ihrer Gemeinde.


11. Oktober 2020: Einmalige Konfirmation in Wonsees

Eine Konfirmation im Oktober mit Sitzordnung, Masken beim Singen und zwei Gottesdiensten direkt hintereinander - »einmalig, das hat es in Wonsees noch nie gegeben«. So begann Erwin Wölfel, Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, sein Grußwort an die frisch Konfirmierten und ihre Gäste.
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Konfirmation dieses Jahr nicht wie geplant am 19. April stattfinden. Stattdessen wurde sie auf den 11. Oktober verlegt. Damit trotz Abstandsregeln und Sitzplatzbeschränkungen alle Konfirmandinnen und Konfirmanden auch wirklich jeden zum Gottesdienst einladen konnten, den sie an diesem Tag gerne bei sich haben wollten, wurde die Konfirmation auf zwei Gottesdienste aufgeteilt. Um 9.00 und 11.00 Uhr feierten so jeweils vier Jugendliche ihre Konfirmation. Möglich wurde das durch den Einsatz des Kirchenvorstandes und vor allem des Chores, der mit seinem Gesang in beiden Gottesdiensten für Gänsehaut sorgte.
Pfarrer Städtler blickte in seiner Predigt auf die Zeit der Jugendlichen im Präparanden- und Konfirmandenunterricht zurück: Anhand ihrer gemeinsamen Erlebnisse machte er deutlich, dass Gott jeder und jedem der Jugendlichen Gaben geschenkt hat und dass die gemeinsame Zeit immer dann besonders gut war, wenn die Jugendlichen diese Gaben auch eingesetzt haben. Er erinnerte die Konfirmanden: »Die Dinge, die man gut kann, die einem leichtfallen, die man gerne macht, die darf man nicht abtun. Nicht nur, weil man sich damit selber unglücklich macht, sondern weil man Gott damit nicht ernst nimmt, der einem diese Gaben schenkt.« Wenn die Jugendlichen sich selber ernst nehmen, nehmen sie also damit auch Gott ernst. Vertrauensmann Erwin Wölfel lud die frisch Konfirmierten daraufhin ein, ihre Gaben in der Kirchengemeinde einzubringen und vor allem zum Gottesdienst zu kommen und zu beten.

Termine


Gottesdienst

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Gottesdienst

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Tageslosung

HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt.

Predigt online

Basiswissen Beten - Teil 1
Predigt vom 9. Mai 2021 über das Gebet in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

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