3. Juni: „Wir fliegen Hilfe, Hoffnung und Heilung“ – ein Buschpilot berichtet

2022 06 03 Buschpilot berichtet webversion

Am Freitag, dem 3. Juni, berichtet Volkher Jacobsen im Gemeindehaus „Lichtblick“ in Thurnau von seiner Arbeit als Buschpilot.

Volkher Jacobsen lebt mit seiner Familie in Australien und arbeitet dort für die Mission Aviation Fellowship (MAF). Die MAF ist ein Flugdienst. Mit einer Flotte von ca. 130 Kleinflugzeugen versorgt die MAF Menschen, die durch geografische Barrieren, Naturkatastrophen oder politischen Unruhen von der Außenwelt abgeschnitten sind. So versorgt die MAF kleine Erste-Hilfe-Stationen im Busch mit Medikamenten, fliegt Kranke aus oder liefert Baumaterial für die Einheimischen. Das Motto der MAF: „Wir fliegen Hilfe, Hoffnung und Heilung“. Als International Flight Training Manager hält Volkher Jacobsen Fortbildungskurse für neue Piloten, Fluglehrer und Prüfer. Außerdem unterstützt er die Organisation vor Ort als Missionsflugpilot („Buschpilot“). In diesen Funktionen reist er zwischen Papua New Guinea und Uganda, zwischen Kenia und der Mongolei und vielen weiteren Zielen.

Am 3. Juni wird Volkher Jacobsen seine Arbeit mit beeindruckenden Bildern und spannenden Geschichten vorstellen.

Termin: Freitag, dem 3. Juni
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: Gemeindehaus „Lichtblick“ (Hutschdorfer Straße 2, 95349 Thurnau)


5. Juni 2022: Freiluft-Gottesdienst an Pfingstsonntag

 

An Pfingstsonntag lädt die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Wonsees wieder zum Freiluft-Gottesdienst ein. Gefeiert wird an der Kneipp-Anlage Wonsees. Auf der Straße von Wonsees nach Sanspareil geht zweimal rechts ein Feld-/Fußweg ab, der Sie nach ca. 100m zur Kneippanlage führt. Parken können Sie an der Straße bzw. in den Nebenstraßen.

Für die musikalische Begleitung sorgt der Posaunenchor. Gesangbücher werden vor Ort gestellt.

Sollte das Wetter schlecht sein oder es in der Woche zuvor stark geregnet haben, findet der Gottesdienst in der Kirche statt. Falls Sie aufgrund der Wetterlage unsicher sind, wo der Gottesdienst stattfindet, können Sie sich ab spästestens Samstag, 4. Juni, hier auf unserer Internetseite sowie auf dem Anrufbeantworter des Pfarramtes (09274 95017) informieren.


6. Juni: Internationaler Gottesdienst zum Dekanatsmissionsfest

2022 06 06 Missionsfest webversion

An Pfingstmontag feiert das Dekanat wieder einen großen internationalen Gottesdienst. Als Gastprediger haben wir Volkher Jacobsen aus Australien eingeladen. Herr Jacobsen bildet Missionsflugpiloten für die Mission Aviation Fellowship (MAF) aus und ist selber als „Buschpilot“ im Einsatz. Der Gottesdienst findet statt auf dem Schützenplatz in Thurnau (bei Kasendorfer Str. 9, 95349 Thurnau). Das Gelände bietet genügend Platz, um mit ausreichend Abstand zu Personen anderer Haushalte sicher und unbeschwert Gottesdienst zu feiern.

Termin: Pfingstmontag, 6. Juni 2022
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Ort: Schützenplatz Thurnau (bei Kasendorfer Str. 9, 95349 Thurnau)


Konzertreihe Orgel & Mär

Programmmusik für Orgel steht im Fokus der diesjährigen Orgelreihe im Dekanatsbezirk Thurnau – sonntagabends von Pfingsten, 5. Juni bis zum 7. August. Es kommen Werke zur Aufführung, denen ein Thema, eine Geschichte oder biblische Erzählung zugrunde liegen. Und so werden die Kompositionen nicht nur für sich alleine stehen, sondern mit Wort, Bild und Tanz in Beziehung gesetzt werden. Hochkarätige Organisten und andere Musiker sind zu Gast und präsentieren wieder die vielfältige Orgellandschaft unseres Dekanats. Neben einem Kinderorgelkonzert in Hutschdorf können auch in diesem Jahr einige Veranstaltungen in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk stattfinden, welches die Reihe „Kirchen erzählen Geschichten“ in diesem Sommer fortsetzt. Beachten Sie daher, dass vor den Konzerten in Krögelstein und Buchau auch Kirchenführungen angeboten werden.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, alle Spenden werden für die Finanzierung der Veranstaltungsreihe verwendet. Alle Termine und aktuelle Informationen sind unter www.dekanat-thurnau.de/news-termine/ einsehbar.

Alle Termine auf einen Blick:

  • 05.06., 18 Uhr – Thurnau, Laurentiuskirche: Pulchra es – das Hohelied der Liebe
  • 12.06., 18 Uhr – Peesten, Marienkirche: Noahs Arche
  • 19.06., 18 Uhr – Wonsees, Laurentiuskirche: Der kleine Prinz
  • 26.06., 18 Uhr – Krögelstein, Pfarrkirche: Tanz, Swing, Lebensfreude
  • 03.07., 17 Uhr – Hutschdorf, Johanneskirche: Die Kirschin Elfriede – ein Kinderorgelkonzert
  • 10.07., 18 Uhr – Weismain, Christuskirche: Einzug der Königin – Festkonzert der neuen Heintz-Orgel
  • 17.07., 16 Uhr – Kasendorf, Kilianskirche: Hiob
  • 24.07., 18 Uhr – Buchau, Michaelskirche: Hirtenwonne und Donnerwetter
  • 31.07., 18 Uhr – Berndorf, Friedenskirche: David & Goliath und andere Geschichten
  • 07.08., 18 Uhr – Azendorf, Johanneskirche: Ein Männlein steht im Walde

Berührend und aufbauend − Konzert mit Clemens Bittlinger am 22. Mai 2022

Am Sonntag, dem 22. Mai 2022, gastierte der Rockpfarrer Clemens Bittlinger in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.

Clemens Bittlinger wusste, was sein Publikum nach über zwei Jahren Pandemie braucht - Erbauung. Mit Liedern aus seinen Alben »Bleibe in Verbindung« und »Leih mir deine Flügel« berührten und erbauten Clemens Bitlinger und seine Begleiter, Adax Dörsam und David Kandert, ihr Publikum. Nicht nur die 100 Gäste, die in die Wonseeser Kirche gekommen waren, sondern auch die Musiker selber wurden von der besonderen Atmosphäre ergriffen. »Es war etwas Besonderes, heute bei euch zu singen«, verabschiedeten sich die Musiker.

Mit einer Mischung aus Humor und Ernst, Schwermut und Leichtigkeit führte Bittlinger durch den Abend, an dem er neben seinen Lieder auch einige Texte vortrug, z.B. Poetry Slams darüber, ob Kleider wirklich Leute machen oder es Engel gibt. So klug wie seine Poetry Slams waren auch seine Liedtexte, die Bittlinger den Menschen direkt ins Herz singen kann. Sein auf den Ukraine-Krieg hin aktualisiertes Lied »Frieden für das Land« sprach eine tiefe Sehnsucht aus. Die Lieder »Jemand streicht um's Haus« und »Amazing grace – von Gnade singt« eröffneten dem Publikum den Himmel und stärkten es gleichermaßen für das Leben hier unten.

Begleitet wurde Bittlinger von Adax Dörsam und David Kandert. Adax Dörsam beherrscht über 70 Saiteninstrumente. Während des Konzertes begeisterte er das Publikum u.a. mit den Klängen der Saz Baglama. Der Multi-Instrumentalist David Kandert beeinruckte mit den Klängen der Handpan, »einer Mischung aus Weber-Grill und UFO«, wie Clemens Bittlinger scherzte.


Gemeindeversammlung − Trumsdorf und Wonsees arbeiten zusammen

Am 17., 18., und 19. Mai hat der Kirchenvorstand Wonsees in drei Gemeindeversammlungen berichtet, vor welche Herausforderungen der Landesstellenplan die Kirchengemeinde und die ganze Kirche stellt, und einen Lösungsvorschlag dafür vorgestellt.

Die Kirchengemeinde Wonsees ist in den letzten 20 Jahren durch Wegzüge und den demographischen Wandel um 23% geschrumpft. Damit steht sie aber nicht alleine da. Alle Kirchengemeinden der Region sind geschrumpft - manche etwas mehr, andere etwas weniger, im Durschnitt aber um 21%. Gleichzeitig nimmt auch die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer aufgrund des demographischen Wandels immer mehr ab. Es gibt heute wenigr als halb so viele junge Menschen wie vor 40 Jahren. Darum ist es nur logisch, dass Jahr für Jahr mehr Pfarrerinnen und Pfarrer in Ruhestand, als neue nachkommen. Das liegt nicht daran, dass keine jungen Menschen mehr den Pfarrberuf ergreifen möchten, sondern daran, dass es einfach sehr viel weniger junge Menschen gibt.

Für die Kirchengemeinden Thurnau, Berndorf, Limmersdorf, Hutschdorf, Langenstadt, Buchau/Weismain, Peesten, Kasendorf, Azendorf, Krögelstein, Hollfeld, Trumsdorf und Wonsees stehen darum zukünftig statt 8,5 noch 7 Pfarrstellen zur Verfügung.

Die Kirchenvorstände Trumsdorf und Wonsees haben sich darauf verständig, sich eine Pfarrstelle zu teilen. Um die Arbeitszeit dieses Pfarrers/dieser Pfarrerin möglichst sinnvoll zu nutzen, haben sich beide Kirchenvorstände darauf geeinigt, möglichst eng zusammenarbeiten und, wenn möglich, zu einer Gemeinde fusionieren. Die Veränderungen, die sich daraus ergeben, sind tatsächlich weniger einschneidend, als würden beide Gemeinden nicht zusammenarbeiten. Keine Zusammenarbeit hätte bedeutet, dass der Pfarrer/die Pfarrerin weniger als 20% seiner Arbeitszeit tatsächlich mit Gottesdiensten, Besuchen und anderen Gemeindeangeboten verbringen kann. Durch eine Fusion wird es stattdessen ähnlich viel Zeit sein, wie bisher dafür zur Verfügung steht. Eine Fusion bedeutet darum zwar Veränderungen bzgl. der Verwaltung und verlangt von den Gemeindegliedern, auch einmal ins Auto zu steigen und nach Trunsdorf zu fahren, sorgt aber ungekehrt dafür, dass das bisherige Angebot erhaltenbleiben kann und nucht gekürzt werden muss.

Den gesamten Vortrag vom Pfarrer Städtler können Sie hier einsehen:


Spektakuläre Uraufführung
»Schluss mit Gott« begeistert und regt zum Nachdenken an

Am Freitag, dem 29. April, fand vor ausverkauften Rängen in der Burg Zwernitz in Sanspareil die Uraufführung des Theaterstücks »Schluss mit Gott. Eine Tragödie zum Zedersitzer Mord« statt.

Zum 300. Jahrestag des sog. »Zedersitzer Modes«, bei dem während des Dreißigjährigen Krieges 15 Männer der Ortschaft Zedersitz von kaiserlichen Soldaten brutal getötet wurden, schrieb der Wonseeser Pfarrer Hans Pfister ein Theaterstück. »Schluss mit Gott« erzählt davon, wie eine Gruppe engagierter Menschen dieses 100 Jahre alte Theaterstück heute neu aufführen will. Dabei muss sie sich nicht nur mit den Ereignissen damals und dem Glauben der Menschen damals auseinandersetzen, sondern auch mit persönlichen Schicksalsschlägen und ihrem eigenen Glauben. Verfasst wurde »Schluss mit Gott« von dem Pfarrehepaar Anna Städtler-Klemisch und Daniel Städtler.

Samuel Dupke als Johannes und Tanja Wölfel als Susanne
Samuel Dupke als Johannes und Tanja Wölfel als Susanne


In den Hauptrollen begeisterten u.a. Tanja Wölfel als Susanne und Samuel Dupke als Johannes. Die gemeinsamen Proben beginnen, ihre Beziehung zu belasten, als das Stück sie dazu anregt, zum ersten Mal über Glaube und Religion zu sprechen. Das Stück hält sich nicht mit Klischees auf. Stattdessen treffen die persönlichen Glaubenserfahrungen von Susanne und die berechtigte Kritik von Johannes hart aufeinander. Frau Wölfel und Herr Dupke boten Schauspielkunst auf höchsten Niveau. Als Susanne nach einem Schicksalsschlag auf der Bühne in Tränen ausgebrochen ist, kämpfte auch das Premieren-Publikum mit seinen Emotionen und wischte sich die feuchten Augen ab. Zurecht erhielten die beiden nach dem Stück langanhaltenden Applaus.

Sven Bergmann stellte in seiner Rolle als Andreas den Gegenpol zu seinem besten Freund Johannes dar. Andreas geht mit Leichtigkeit und Freude durchs Leben. Seine Kommentare und lustigen Sprüche, die Sven Bergmann treffsicher dargeboten hat, sorgten selbst in den traurigsten Szenen für Lacher im Publikum. Andreas ist niemand, dem man seine Witze übelnehmen kann, vor allem nicht, da Sven Bergmann die Liebe, die Andreas für die anderen Protagonisten empfindet, so überzeugend gespielt hat. Umso ergriffener war das Publikum dann, als selbst der lustige Andreas verstummt ist.

Samuel Dupke als Mesner Beckenkarl und Gustav Laaser als Pfarrer Samstag

Samuel Dupke als Mesner Beckenkarl und Gustav Laaser als Pfarrer Samstag

Gustav Laaser glänzte in insgesamt drei Rollen. Als Lorenz wollte er zusammen mit Susanne, Johannes und Andreas das alte Stück neu aufführen. Als der alte Herr Rauscher und als Pfarrer Samstag brillierte er in den Szenen aus Pfisters Stück. Lorenz und Rauscher bringen Besonnenheit in die Konflikte, die sich auf der Bühne zutragen. Die Zerrissenheit, die Pfarrer Samstag empfindet, als er die Zedersitzer Männer beerdigt, spielt Herr Laaser so eindrücklich, dass sie dem Publikum lange nachgehen wird. Ohne Über- oder Untertreibung und vor allem ohne erhobenen Zeigefinger stellt Samstag klar, warum sich an der Religion die Geister scheiden. Sein Mesner bittet Pfarrer Samstag daraufhin zu schweigen, weil seine Reden den Anwesenden Angst machen. Als Zuschauer möchte man sich dem anschließen. Man spürt, dass Samstag recht hat. Er spricht zeitlose, aber unbequeme Wahrheit aus. »Schluss mit Gott« ist ein Theaterstück, das kein Blatt vor den Mund nimmt.

Johanna Schrüfer überzeugte in der Rolle der Oma Annie. Oma Annie ist die gute Seele, die die ganze Gruppe zusammenhält. Die Weisheit und Lebenserfahrung dieser Frau sowie den festen Glauben, der sich in vielen schweren Stunden bewährt hat, nimmt man Frau Schrüfer zu jeder Zeit ab. Als es auf der Bühne zu einer überraschenden Wendung kam, machte sich sogar Unruhe im Publikum breit. Das Publikum war verunsichert, ob es sich um Schauspiel oder Realität handelte.

Das Stück setzte hohe Ansprüche an die Inszenierung. Da sich Szenen aus Pfisters Stück mit Szenen aus der Gegenwart abwechseln, musste sichergestellt werden, dass die Zuschauer je und je wissen, ob sich das Geschehen gerade im Dreißigjährigen Krieg oder der Gegenwart zuträgt. Dies gelang aber zu jeder Zeit. Dazu halfen clevere Requisiten, die klare Unterscheidung zwischen der antiquierten Sprache des 17. Jahrhunderts und der modernen Sprache der Neuzeit sowie die Rolle von Martina Hacker. Frau Hacker spielte die Regisseurin, die Susanne, Johannes, Andreas und die anderen anleitete, Pfisters Stück noch einmal auf die Bühne zu bringen. Die kurzen, aber wichtigen Auftritte der Regisseurin markierten immer den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die echten Tränen, die Frau Hacker während des Höhepunktes des Stücks vergoss, zeugen ebenso sehr von Ihrer Schauspielkunst wie von der Ihrer Kolleginnen und Kollegen.

In weitere Rollen waren zu sehen:

Detlef Gasthuber als Clemens und Soldat
Thomas Schmeußer als Lenhard und Soldat
Marius Münch als Nikol und Soldat
Johannes Weggel als Hansjörg und Soldat
Sebastian Stiller als Hans Gareiß und Soldat
Wolfgang Schleicher als Paul Pfändner und Soldat
Holger Münch als Oberst Hebron
Hubert Linz als Leutnant
Thomas Hacker als Offizier des Spähtrupps
Regina Pfändner als 1. Frau
Jutta Schoberth als 2. Frau
Katrin Voit als 3. Frau
Anja Maier als 4. Frau

Das gesamte Ensemble

Das gesamte Ensemble

»Schluss mit Gott« ist wahrlich kein Bauerntheater. Mit großem Ernst, aber ohne Pathos oder moralischer Überhöhung stellt das Stück die Frage, welche Bedeutung Glaube und Religion in der Gegenwart spielen können. Die Antwort ist dabei nicht von Anfang an vorgegeben. Die Protagonisten reifen im Laufe des Stücks. Am Ende wird ihnen bewusst, dass es ein versöhntes Miteinander unterschiedlicher Auffassungen geben kann − eine Erkenntnis, die leider zu spät kommt.

Die wahre Regisseurin des Stücks »Schluss mit Gott« war natürlich Angela Lang. Pfarrer Städtler erläuterte in seiner Begrüßung kurz die Geschichte des Projektes. Das Projekt begann 2019 auf Anregung von Frau Lang, die sich wünschte, dem Wonseeser Kirchenchor mehr von der Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die ihm gebührt. Sie wollte darum ein Theaterstück auf die Beine stellen, bei dem Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores mitspielen und das immer wieder von Liedern des Chores begleitet wird. In der Folgezeit kümmerte sich Frau Lang mit unermüdlichem Einsatz um das ganze Projekt. Sie brachte interessierte Ehrenamtliche zusammen, setzte Probentermine an, hielt das Projekt über die Pandemie am Leben, indem sie mit den Schauspielerinnen und Schauspielern ein Hörspiel aufnahm, und sorgte letztendlich für die spektakuläre Uraufführung am 29. April. Die Schauspielerinnen und Schauspieler sagten im Anschluss: »Was wir heute gesehen haben, haben wir Frau Lang zu verdanken. Frau Lang hat uns pausenlos motiviert und dafür gesorgt, dass wir immer besser werden.«

Das Ziel des »Chorprojektes« hat Frau Lang erreicht. Nicht nur die Uraufführung, auch die Vorstellungen am 30.4. und 1.5. waren binnen weniger Tage ausverkauft. Die Rückmeldungen der Premierengäste waren ebenfalls eindeutig. Eine derartiges Stück und eine solche Kombination von Theater und Chor hat es im Laienbereich noch nie gegeben. Der Kirchenchor, der von Sängern des »Liederkranz« Hollfeld unterstützt wurde, nahm das Publikum mit seiner Mischung von fröhlichen, nachdenklichen und trotzigen Liedern mit auf die emotionale Reise, auf die sich die Protagonisten auf der Bühne befanden.

Die Aufführung hätte ebenso auf den großen Bühnen der Staatstheater stattfinden können. »Schluss mit Gott« hat begeistert, bewegt und zum Nachdenken angeregt. Das Publikum wird noch lange erzählen, was Frau Lang mit ihrem Kirchenchor Wonsees geschaffen hat.


24. April 2022: Eine Konfirmation fast wie früher 

Am Sonntag, 24. April, feierten wir in zwei Festgottesdiensten um 9.00 und 11.00 Uhr Konfirmation. Unsere 14 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren der erste Jahrgang, dessen Konfi-Zeit komplett in die Pandemie gefallen ist. Wir hätten ihnen etwas anderes gewünscht: eine Konfi-Zeit mit gemeinsamen Rüstzeiten und einem Konfi-Unterricht, in dem mehr Miteinander erlaubt ist. Gerade weil die Zeit schwierig war, konnten die Jugendlichen aber auch besondere Erfahrungen machen. In unseren Gottesdiensten und bei Aktionen, bei denen sie selber mitgewirkt haben, konnten sie merken, wie der christliche Glaube uns trägt − auch durch die Pandemie − und wie er unsere Gemeinschaft stärkt.

Gerade, weil die Konfi-Zeit so sehr von Corona geprägt war, haben wir uns umso mehr gefreut, als im März fast alle Corona-Auflagen aufgehoben wurden. So konnten wir am 24. April eine Konfirmation feiern, die fast wie frühr war. Endlich war wieder ein festlicher Einzug unter der Musik unseres Posaunenchores möglich. Endlich konnten die Jugendlichen wieder gemeinsam im Altarraum sitzen.
Corona wurde deswegen natürlich nicht einfach ausgeblendet. Alle Gottesdienstbesucher waren gebeten, Masken zu tragen, und das Abendmahl wurde mit Einzelkelchen gefeiert.

Pfarrer Städtler hat während des Gottesdienstes betont, wie stolz er auf die 14 Jugendlichen ist. In seiner Predigt erzählte er von Menschen, die für andere zu Helden wurden. Dazu mussten sie keine spektakulären Taten vollbringen, sondern im Alltag einfach das Richtige tun. Den Rest tat dann Gott. Pfarrer Städtler ermutigte die Jugendlichen, selber zu Helden für andere zu werden, indem sie einfach darauf vertrauen, dass Gott auch für sie und ihr Leben einen Plan hat.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen, die den Gottesdienst möglich gemacht haben! Der Kirchenvorstand hat sich immer darum bemüht, die Konfirmation unter Corona-Bedingungen möglich zu machen und auf die sich ändernden Bestimmungen zu reagieren. Vielen Dank an den Kirchenchor, der wieder in beiden Gottsdiensten gesungen hat! Vielen Dank an die Eltern, die den Gottesdienst mitorganisiert haben!

Konfirmiert wurden:

Konfirmation 2022 web

Maximilian Merz, Markus Murrmann, Erik Herrmannsdörfer, Katharina Fischer,
Henrik Herrmannsdörfer, Moritz Rauterberg, Milena Schirmer, Johanna Leykam,
Freya Münch, Theresa Münch, Hanna Hofmann, Alena Zink, Alina Erlwein, Tarja Fingas


Aktuelle Corona-Maßnahmen bei Gottesdiensten (Stand 13. April 2022)

Ab sofort gilt:

  • Alle verpflichtenden Regln sind aufgehoben.
  • Das Tragen von Masken ist freiwillig.
  • Es gibt freie Platzwahl. Wir bitten aber alle Gottesdienstbesucher, freiwillig einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Haushalten zu halten. Bitte treten Sie anderen, die Abstand wünschen, nicht zu nahe.
  • Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist nicht begrenzt.

 

Termine


Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Wonsees:
Kneippanlage in Wonsees

Thurnau:
Schützenplatz in Thurnau

Tageslosung

HERR, zürne nicht so sehr und gedenke nicht ewig der Sünde! Sieh doch an, dass wir alle dein Volk sind!
Johannes schreibt: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

Online-Spende

Spendenkonto: IBAN: DE34 7706 9739 0000 3134 24
Kirchgeld: IBAN: DE14 7706 9739 0100 2158 30
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