Ausstellungen in St. Laurentius

In gewissen Abständen werden in der St. Laurentius-Kirche wechselnde Ausstellungen mit biblischen Szenen dargestellt, ebenso jährlich die Weihnachtskrippe. Kurze Texte helfen beim Verstehen und regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungen sind entweder im Eingangsbereich oder/und in der Nische nahe den Aufgängen zu den Emporen aufgebaut.

Die ausgestellten Figuren sind vom Wonseeser Künstler Klaus Weigand geschaffen worden. Wir freuen uns sehr, dass Klaus Weigand der Kirchengemeinde einen Großteil seiner Figuren als Dauerleihgabe übergeben hat!
Für die Weihnachtskrippe wurden 2005 ebenfalls Figuren von Klaus Weigand angefertigt. Die Figuren sind damals von den Gruppen und Kreisen der Kirchengemeinde sowie von Gemeindegliedern gespendet worden.
Die Figuren von Klaus Weigand begeistern; keine ist wie die andere. Jede hat ihre eigene Haltung und ihre eigenen Gesichtszüge. Sie begeistern noch mehr, wenn man weiß, wie einzigartig die Herstellungstechnik ist. Die Figuren sind nicht bemalt. Unterschiedlich farbiger Ton verleiht den Figuren ihre Farbe.

In Szene gestellt werden die Ausstellungen von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde.

Zu besonderen Anlässen gibt es immer auch Ausstellungen über andere Themen, z.B. über Umweltaktionen, die Kirchenvorstandswahl etc..


Pfingsten 2022

 2022 06 03 Ausstellung Pfingstszene 01

2022 06 03 Ausstellung Pfingstszene 02


April 2022: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben“.  Joh.11,25

Frohe Ostern, seht das Grab ist leer! Jesus lebt!

2022 04 15 Ausstellung 01


Februar 2022: „Sturm auf dem See" (Mt. 14,22-32)

"Nach der Speisung der Fünftausend sollten die Jünger mit dem Boot an das gegenüberliegende Ufer des Sees vorausfahren. Jesus stieg allein auf den Berg, um zu beten. Das Boot geriet mitten auf dem See in einen Sturm. Als die Nacht fast zu Ende war, ging Jesus ihnen auf dem Wasser entgegen. Die Jünger fürchteten sich, aber als sie ihn sahen und sprachen: Es ist ein Gespenst!
Er redete aber sogleich mit ihnen und sprach: Seid guten Mutes! Ich bin es. Fürchtet euch nicht! Petrus antwortete ihm: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen! Er aber sprach: Komm! und Petrus ging auf dem Wasser auf Jesus zu.Als er den starken Wind sah fürchtete er sich, fing an zu sinken und schrie: Herr rette mich!"
Sogleich streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und sprach: Kleingläubiger, warum zweifelst du?
Und als sie in das Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.

Konzentrieren wir uns zu sehr auf den Wind, packt uns die Angst und wir versinken. Gerade in stürmischen Zeiten sollen wir zu JESUS kommen, unseren Blick fest auf IHN gerichtet. ER wird uns retten!

2022 02 20 Sturm auf dem See 01


Weihnachtskrippe 2021

In der St.-Laurentius-Kirche ist auch dieses Jahr wieder eine einzigartige Weihnachtskrippe ausgestellt. Auf über 3m² Grundfläche werden die biblischen Geschichten rund um Weihnachten mit zahlreichen Figuren aus Ton und liebevoller Dekoration aufwendig in Szene gesetzt.

Die Figuren der Weihnachtskrippe stammen vom Künstler Klaus Weigand aus Wonsees. Jede der Figuren ist ein handgemachtes Unikat. Pinselspuren oder Farbe sucht man vergeblich. Was den Figuren ihre Farbe verleiht, ist die natürliche Farbe unterschiedlicher Sorten von Ton.

Mehr über die aufwändig gestalteten Figuren von Klaus Weigand erfahren Sie hier: www.wonsees.de
Falls Sie Kontakt mit dem Künstler aufnehmen möchten, klicken Sie hier: www.keramikfiguren-manufaktur.de

Manche wussten es schon immer

Manche wussten es schonManche wussten es schon immer. Sie kannten die heiligen Schriften und warteten sehnlich.

Andern wird es erst verkündigt

2 AnderenWirdEsErstVerkndigt

Andern wird es erst verkündigt. Sie kannten die alten Prophezeiungen nicht oder wussten sie nicht zu deuten. Darum verkündigt ihnen ein Engel des Herrn die große Freude.

Die einen fallen auf die Knie

3 DieEinenFallenAufDieKnie

Jeder reagiert anders auf die frohe Botschaft. Die einen fallen auf die Knie und beten.

Andere tanzen

4 DieAnderenTanzen

Andere tanzen vor Freude.

Manche halten Abstand

5 MancheHaltenAbstand

Manche halten Abstand und zögern. Gilt das auch mir oder nur den anderen?

Wichtige Männer kommen

6 WichtigeMnnerKommenVonWeitHer

Wichtige Männer kommen von weit her.

Sie haben teure Geschenke

7 SieHabenTeureGeschenke

Sie haben teure Geschenke dabei: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Andere haben praktischere Geschenke

8 AndereHabenPraktischeGeschenkeDabei

Andere haben praktischere Geschenke dabei: Wasser, Essen, warme Decken.

Manche haben an sich selbst genug zu tragen

9 MancheHabenAnSichSelbstGenugZuTragen

Manche haben an sich selbst genug zu tragen. Und können schon diese Last kaum schleppen.

Ihr Ziel ist ein Kind

10 EuchIstHeuteDerHeilandGeboren

Ihr Ziel ist ein Kind. Denn ihnen ist heute der Heiland geboren, Jesus Christus.


August 2021: Richtig urteilen: Marta und Maria (Lk.10, 38-42)

Es geschah aber, als sie ihres Weges zogen, dass er in ein Dorf kam; und eine Frau mit Namen Marta nahm ihn auf. Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte. Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.

Wer kennt es nicht? - Die Sorgen des Alltags nehmen auch in unserem Leben zu viel Platz ein. Aber Jesus kommt bald wieder, wir sollten die Zeit nutzen mit ihm ins Reine zu kommen und im täglichen Gebet mit ihm in Verbindung zu bleiben; eben Prioritäten setzen und das gute Teil auch für uns selbst erwählen!

2021 08 28 Ausstellung Marta und Maria 01

2021 08 28 Ausstellung Marta und Maria 02


Juni 2021: "Heilung von zehn Aussätzigen" (Lk. 17,11–19) - ein messianisches Zeichen

Als Jesus nach Jerusalem reiste, ging er durch eine Gegend zwischen Samaria und Galiläa. In einem Dorf begegnetem ihm zehn Männer, die wegen ihres Aussatzes von fern standen und ihm zuriefen; „Jesus, Meister, erbarme dich unser!“ und als er sie sah, sprach er zu ihnen: „Geht hin und zeigt euch den Priestern!“
Während sie hingingen, wurden sie gereinigt.
Aber nur einer von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war. Er verherrlichte Gott mit lauter Stimme; er fiel aufs Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm; und das war ein Samaritaner.
Was war mit den neunAnderen? Sie gingen zu den Priestern und vollzogen dort das Reinigungsopfer (3.Mo, 14), gaben ihrem Retter nicht die Ehre.
Vor Jesu Ankunft auf Erden gab es nur zweimal Heilung vom Aussatz: Miriam, die Schwester von Mose und Naaman den Syrer. Jesus zeigte sich somit ganz klar als Messias, aber nur einer von zehn erkannte dies!
Wie sieht es heute bei uns aus? Wir haben die Bibel, die Jesus ganz klar als unseren Retter ausweist/zeigt.
Zu wem gehörst du? Zu den Neun, die ihn nicht erkennen, oder bist du der Eine, der zu Jesus umkehrt und seine Gnade und Rettung annimmt?

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 Ausstellung in der Passionszeit 2021: "Die Kreuzigung"

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2021 03 28 Ausstellung Krezigung 2


März 2021: "Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht" (1. Mose 25, 29-34 / Hebr.12, 16-17)

Einst kochte Jakob ein Gericht. Da kam Esau erschöpft vom Feld und sagte zu Jakob: „Lass mich doch schnell essen von dem Roten da, denn ich bin erschöpft. (Darum gab man ihm den Namen Edom) Da sagte Jakob: „ Verkaufe mir heute dein Erstgeburtsrecht!“
Esau sagte: „Siehe, ich gehe dem Sterben entgegen. Was soll mir da das Erstgeburtsrecht?“ Jakob aber sagte: „Schwöre mir heute!“ Da schwor er ihm und
verkaufte sein Erstgeburtsrecht an Jakob. Und Jakob gab Esau Brot und ein Gericht Linsen; und er aß es und trank und stand auf und ging davon. So verachtete Esau das Erstgeburtsrecht.
Wie gehen wir heute als Christen mit unserem himmlischen Erbteil um? – Steht es an oberster Stelle? Oder geben wir es leichtfertig, wie Esau aus lauter Hunger nach dem Nichtigen des Lebens hin?
Lasst uns auch in schwierigen Situationen Standhaft im Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bleiben!

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Oktober 2020: "Das Gleichnis vom verlorenen Schaf" (Lukas 15, 4-7)

Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
Und wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern; und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir! Denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.  Ich sage euch: So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, als neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.

Was heißt verloren sein?
Liest man die Bibel, so ist erkennbar, dass man ohne Jesus verloren ist. Der Mensch ist unfähig den Willen Gottes zu tun, denn das Herz des Menschen ist böse von Jugend auf (1.Mose 8, 21). So benötigt man den starken Retter, der einen auf seine Schulter legt und nach Hause trägt.
Jesus sucht uns, geht jedem nach, jeder Mensch ist ihm wichtig gerettet zu werden.

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August 2020: "Eine schwere Prüfung für Abraham" (1.Mose, Kap. 22) 

Was kann uns die Geschichte über Jesus sagen?
Isaak und Jesus sind beide Nachkommen Abrahams, jeder für sich ein einziger Sohn.
Der Berg Morija und Golgatha befinden sich in Jerusalem. Isaak und Jesus gehen beide, ihr Holz tragend, ihrem Schicksal entgegen, ohne sich zu wehren.
Jesus ist auferstanden, Isaak wurde durch den Widder vom Tode erlöst.
Jesus ist einerseits mit Isaak zu vergleichen in dem der Vater seinen einzigen geliebten Sohn opfert.
Andererseits mit dem Widder, der Isaak vor dem Tod bewahrt. So hat Jesus als Opferlamm die Menschheit vom ewigen Tod erlöst und befreit.
Gott erfüllt in Jesus sein Versprechen an Abraham:
„….und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.“

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2020 08 13 Ausstellung 02


Mai 2020: „Jesus mit den Kindern“ (Lukas 18, 15-17)

Einige Eltern brachten ihre Kinder zu Jesus, damit er sie segnete. Die Jünger aber wollten sie wegschicken.
Als Jesus das merkte, wurde er zornig: Lasst die Kinder zu mir kommen, und haltet sie nicht zurück, denn für MENSCHEN WIE SIE ist Gottes neue Welt bestimmt.
Hört, was ich euch sage: „Wer sich die neue Welt Gottes nicht wie ein Kind SCHENKEN lässt, dem bleibt sie verschlossen.“
Dann nahm er die Kinder in die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.
Können auch wir Erwachsenen noch so glauben wie ein Kind? Oder versuchen wir alles mit unserem eigenen Verstand erklären zu wollen?!
Wie ein Kind seinem Vater vertraut, so können auch wir unserem Himmlischen Vater vertrauen. Lassen wir uns von ihm beschenken und nicht „wegschicken“!

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2020 05 24 02 Ausstellung Jesus und die Kinder


 August 2019: "Das Gleichnis vom verlorenen Sohn"

Aus dem Lukas Evangelium (15,11-32):
Jesus sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

2019 08 08 Ausstellung Kirche 01

2019 08 08 Ausstellung Kirche 02

2019 08 08 Ausstellung Kirche 03


März 2019: "Maria – Heilige, Mutter, Mensch"

Maria – legendenumwobene Heilige

Seit Anbeginn der Christenheit gilt Maria, die Mutter Jesu, als Vorbild und Heilige. Diese Rolle kommt ihr in vielerlei Hinsicht auch zu Recht zu.

In der Bibel kommt Maria allerdings gar nicht so oft vor. Dafür gibt es zahlreiche Legenden um die Gottesmutter, in denen sie jeweils recht idealisiert wird. Maria aber war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen wie alle anderen Menschen auch. Sie stand in ihrem Leben vor großen Herausforderungen und hatte viel zu tragen.

Beschreibung der ausgestellten Szenen

In insgesamt drei Szenen versucht die Ausstellung den Menschen Maria zu beleuchten.
Die erste Szene ist frei ausgedacht: Die schwangere Maria kommt mit ihrem Verlobten Josef zu ihren Eltern. Die Bibel erzählt uns, dass Maria ganz vorbildlich reagiert hat, als ihr ein Engel verkündet hat, dass sie den Sohn Gottes zur Welt bringen soll. Aber wie hat ihr Umfeld reagiert? Haben sich Marias Eltern Sorgen gemacht, dass Maria schwanger aber nicht verheiratet ist? Gab es Reibereien? Und wenn ja, hat Maria da auch stets vorbildlich reagiert oder auch einfach einmal vor Verzweiflung geweint?
Die zweite Szene zeigt Maria nach der Kreuzigung. Sie hat den Leichnam Jesu im Arm. Freilich weiß Maria, dass Jesus Gottes Sohn ist und sie glaubt an ihn. Aber Jesus ist nicht nur der Sohn Gottes, er ist auch ihr Sohn. Wie geht es einer Mutter, die die Kreuzigung mitanschauen muss?
Die dritte Szene ist ebenfalls ausgedacht. Es ist nicht überliefert, was aus Maria geworden ist. In der Gemeinde in Jerusalem hatten jedenfalls die Männer das Sagen. War Maria einsam? Vielleicht war sie ja von Menschen umgeben und trotzdem allein.

Die Ausstellung will keine historischen Fakten bieten oder biblischen Aussagen widersprechen. Sie will zum Nachdenken anregen über Maria und darüber, was sie zum Vorbild macht.

Was Maria zum Vorbild macht

Wäre Maria perfekt und ihr im Leben alles leichtgefallen, würde sie nicht als Vorbild taugen. Als Vorbild dienen kann Maria gerade deshalb, weil sie ein ganz normaler Mensch war. Als Mensch und Mutter Jesu muss sie innerlich oft zerrissen gewesen sein. Hat sie es aber trotzdem geschafft, sich für das Richtige zu entscheiden und am Glauben festzuhalten, dann ist sie ein echtes Vorbild. Wenn sich ihr Umfeld über ihre Schwangerschaft echauffiert hat und sie trotzdem an Gottes Verheißung festgehalten hat, dann macht sie das zum Vorbild. Wenn der Schmerz über den Tod ihres Sohnes ihr das Herz gebrochen hat und sie trotzdem am Glauben festgehalten hat, dann macht sie das zum Vorbild.
Vorbilder sind keine Strahlemänner und Strahlefrauen, es sind die, die sich in der schweren Anfechtung bewährt haben.

2019 03 11 Ausstellung Maria 01

Die Frauen strahlen, die Männer schauen besorgt.

2019 03 11 Ausstellung Maria 02

Die Pietà – Der Leichnam Jesu im Schoß seiner Mutter.

2019 03 11 Ausstellung Maria 04

Golgata von oben.


 August 2018: „Kein Frieden auf Erden?“

Gezeigt wurden biblische Szenen von Streit, Heuchelei und faulen Kompromissen, u.a. „Abraham und Lot trennen sich“, „Paulus in Korinth“ und „Jesus heilt und wird verdammt.“

2018 08 06 Ausstellung 04

2018 08 06 Ausstellung 05

 

2018 08 06 Ausstellung 02

Paulus in Korinth

2018 08 06 Ausstellung 01


 Februar 2018: „Kreuzwege“

Die Ausstellung präsentiert die Stationen „Geißelung“, „Kreuzweg“ und „Kreuzigung“ des Kreuzwegs. Sie macht die Bibelstellen mit seinen aufwändigen Keramikfiguren anschaulich.
Die Evangelisten gehen oft mit wenigen Federstrichen über die Ereignisse der letzten Tage Jesu hinweg. Künstler Klaus Weigand hält entscheidende Momente fest und verleiht den Personen Tiefe: Was ging ihn ihnen vor? Was haben sie erlitten? Die detailreichen Keramikfiguren lassen viel davon erkennen.

2018 02 26 Ausstellung Kreuzweg 01

2018 02 26 Ausstellung Kreuzweg 02

 

2018 02 26 Ausstellung Kreuzweg 04

 

2018 02 26 Ausstellung Kreuzweg 07

2018 02 26 Ausstellung Kreuzweg 08


November 2017: "Jesus Christus und die Reformation"

Die Szenen betonen die Anliegen der Reformation. Martin Luther hat keine neue Religion erfunden. Er hat das wieder ins Zentrum gerückt, was Jesus gelebt und gelehrt hat. Ausgestellt werden u.a. »Das Abendmahl« – Die Reformation sorgte dafür, dass die ganze Gemeinde das Abendmahl wieder mit Brot und Wein feiert. »Der 12-jährige Jesus im Tempel« – Die Reformatoren betonten immer wieder, dass »nur Christus« und »nur die Schrift« im Zentrum unseres Glaubens stehen soll. »Der verlorene Sohn« – Dank der Reformation sehen wir Gott wieder so, wie ihn schon Jesus beschrieben hat – als Vater, der sich voller Güte über seine Kinder erbarmt.

Lassen Sie sich von den eindrucksvollen Szenen und den dazugehörigen Bibeltexten Jesus Christus und die Reformation neu näherbringen.

2017 11 08 Ausstelung Weigand 02

2017 11 08 Ausstellung weigand 02b

 

2017 11 08 Ausstelung Weigand 01

 

2017 11 08 Ausstelung Weigand 03

2017 11 08 Ausstellung weigand 03b


April 2017: „Szenen der Passionsgeschichte“

Die Ausstellung stellt aufwendig gestalte Szenen dar, die Jesu letzte Tage zeigen. Beginnend mit „Jesu Einzug in Jerusalem“, den „Verrat durch Judas“, der „Kreuzigung Jesu“ und der „Auferstehung“.

2017 04 27 Ausstellung Kirche

2017 04 27 Ausstellung Kirche 02

2017 04 27 Ausstellung Kirche 03

2017 04 27 Ausstellung Kirche 04

 

Termine


Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Thurnau:
St.-Michael-Kirche Trumsdorf

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Wonsees:
St.-Laurentius-Kirche Wonsees

Tageslosung

Ich halte mich zu allen, die dich fürchten und deine Befehle halten.
Philippus fragte den Kämmerer: Verstehst du auch, was du liest? Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.

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