Gemeinsame Gottesdienste mit Hollfeld und Krögelstein

gemeindenDreimal im Jahr werden gemeinsame Gottesdienste mit den Nachbarkirchengemeinden Hollfeld und Krögelstein gefeiert. Der Neujahrsgottesdienst wird alljährlich in Hollfeld um 17.00 Uhr gefeiert. In Krögelstein ist der gemeinsame Gottesdienst im Juli bzw. August bei entsprechender Wetterlage auf der Pfarrwiese oberhalb von Krögelstein, unter dem Motto "Kirche im Grünen. Für Wonsees ist kein fester Termin für den gemeinsamen Gottesdienst vereinbart.


Bericht aus dem Gemeindebrief "Herbst 2019":

Gemeinsamer Gottesdienst an der Friedenseiche

Am 27. Juli feierten wir mit Hilfe des Verschönerungsvereins einen besonderen „Gottesdienst im Grünen" - vor unserer 100 Jahre alten Friedenseiche auf der  Schnackenwöhr in Krögelstein. Die Bänke vor der Eiche waren fast alle besetzt, als der Kirchenchor mit dem Lied „Kein schöner Land" den Gottesdienst eröffnete. Später gab er dann natürlich noch das „Krögelsteiner Heimatlied" zum Besten, das vor der Eiche einen „angestammten" Platz hat.
Im Laufe des Gottesdienstes wurde der FRIEDE in verschiedenen Facetten und Herangehensweisen bedacht: Wie „geht" Friede zwischen mir und dem anderen und was hat der Friede Gottes (Schalom) damit zu tun, der doch allen Menschen als das „allumfassende Heil" geschenkt ist?
Als Beispiel fürs „Streitschlichten" diente die biblische Geschichte von Abraham und Lot, die wegen nicht ausreichender Weidegründe für ihre Herden sich in die Haare bekommen hatten. Die Lösung fanden sie schließlich im „Auseinandergehen“ und „In-Frieden-(ziehen)-Iassen"! Beide schafften es mit Gott den Blick nach vorne zu richten, der in allen Streitigkeiten und allem Unfrieden dem einen wie dem anderen das Gute verspricht. Er macht frei von dem ewigen Hickhack. Das macht am Ende vielleicht den Unterschied zwischen einem echten Frieden und einem faulen Frieden: den anderen nicht einfach nur in Frieden lassen, weil mir selber die Kräfte ausgehen, sondern dem anderen seinen Frieden lassen!
2019 07 29 Gemeinsamer Gottesdienst 03Zum Ende hin durfte sich jeder noch mit einem Eichenblatt aus Pappe in der Hand Gedanken machen, wie für einen selbst „Schritte" auf dem Friedensweg aussehen, wie der Friede neue Blätter „treibt", wo „Herzen erweicht" werden (so heißt es im Krögelsteiner Heimatlied!) wenn Unfriede herrscht, wie mit und durch einen selbst der Friede weiter zu einem großen und starken „Friedensbaum" wie unsere Eiche auf der Schnackenwöhr wächst ...

Erinnert wurde noch an die Jahreslosung für 2019: „Suche Frieden und jage ihm nach". Dieses Wort aus dem 34. Psalm zeigt, dass Frieden ein Prozess, ein Weg ist. Und dieser Weg beginnt bei uns selbst und unserem inneren Frieden und dem Frieden mit Gott. Der Gottesdienst endete dann u.a. mit dem bekannten Friedensgebet (Gesangbuch S.1217), das vielstimmig und die Gemüter bewegend vor der Friedenseiche erklang.

Nach dem Gottesdienst enthüllte unsere Bürgermeisterin Karin Barwisch schließlich noch eine „Friedensbank", die nun unter der Friedenseiche auf „Streithähne" (und Streithennen ;-) wartet, die auf ihr Platz nehmen und sich versöhnen wollen und gemeinsam Frieden suchen ...

Ein herzliches Dankeschön den vielen Helferinnen und Helfern des Verschönerungsvereins, die dieses „Friedensfest" bei der Friedenseiche zu einem besonderen Fest haben werden lassen, bei dem noch bis tief in die Nacht hinein gefeiert wurde!


Bericht aus dem Gemeindebrief "Sommer 2019":

30. Mai 2019: Sternwanderung mit anschließendem Gottesdienst an Himmelfahrt.

An Christi Himmelfahrt wanderten wieder Menschen aus den drei Kirchengemeinden Hollfeld, Krögelstein und Wonsees zur St.-Laurentius-Kirche nach Wonsees.

An der Kirche gab es für die Wanderer eine kleine körperliche Stärkung – erfrischende Getränke und Fladenbrot. Anschließend gab es eine seelische Stärkung im gemeinsamen Gottesdienst. Mit Texten, Liedern und Gebeten versicherte sich die Gottesdienstgemeinde, dass Christus zwar zum Vater aufgefahren, aber dennoch nicht fern ist. In einem kurzweiligen Theaterstück motivierten die Wonseeser Kirchenvorsteherin Frau Hacker und Pfarrer Städtler die Gemeinde, in der Bibel zu lesen. Denn die Bibel ist die Anleitung zum Glauben.

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Herbst 2018":

22. Juli 2018 in Krögelstein: Gottesdienst im Grünen – diesmal in der Kirche.

Da hatten wir so einen heißen und trockenen Sommer heuer - und mussten unseren Gottesdienst im Grünen in die Kirche feiern, da gerade an dem Wochenende regnerisches Wetter war! Da half es auch nichts, dass wir das Lied „Wochenend und Sonnenschein" zum Besten gaben ...

Dem etwas überschaubaren Kreis der Besucher wurde wieder ein Highlight präsentiert: ein anregender, beschwingter und Geist und Seele stärkender Gottesdienst, der sich um die "heilige Zeit" drehte .

Damit war nicht nur die Zeit gemeint die ich für Gott und meinen Glauben reserviere sondern auch die „Auszeit“ in der Geschäftigkeit des Alltags, die kleinen "heiligen Dinge", die uns über den Tag geschenkt werden und uns froh machen. Natürlich ging es auch um die Freizeit, die Ferien und den Urlaub. Apropos "Urlaub": der heißt im Englischen „Holldays'', also wörtlich übersetzt "heilige Tage"!

Das Anspiel zu Anfang machte bewusst, dass man nicht ständig schaffen, hetzen und rennen muss, um dann mal irgendwann gemütlich im Liegestuhl die Beine hochzulegen - das kann man doch auch gleich tun ... "Den lieben Gott einen guten Mann sein lassen" sagt schon ein Sprichwort und meint, unbekümmert die Zeit verbringen – weil Gott für mich sorgt! Das durfte die Gemeinde dann auch in der Lesung aus dem Matthäusevangelium hören, wo es u.a. heißt: "Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen."

Der Song "Let it be" von den Beatles unterstrich dann diese Aussage: "Wenn ich mich in sorgenvollen Zeiten befinde, erscheint mir Maria. Und spricht weise Worte: "Lass es gut sein!"

Zum Ende durfte jede und jeder nachdenken und auf Sonnenstrahlen aufschreiben, was einem besonders gut tut, wenn man eine Auszeit nimmt bzw. was man mit seiner "heiligen Zeit" anfängt - hier ein paar Notizen: Der Müßiggang "La dolce farniente!" / In der Schaukel liegen / Einen ruhigen friedlichen Sonntag verleben / Zeit mit meiner ganzen Familie / Freunde besuchen und quatschen / Ausschlafen / Einfach mal nichts tun / Die Einkehr im Gottesdienst / Ruhe und Besinnung, was ich in dieser Woche richtig und auch falsch gemacht habe / Ein wenig träumen ...
und und und ...

2018 07 22 Gemeinsamer Gd 01

2018 07 22 Gemeinsamer Gd 05

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Sommer 2018":

10. Mai 2018: Gemeinsamer Gottesdienst an Himmelfahrt

An Christi Himmelfahrt wanderten wieder Menschen aus allen Ortschaften der Gemeinden Wonsees, Krögelstein und Hollfeld nach Wonsees. Bei herrlichem Wanderwetter kamen so über 80 Personen zum gemeinsamen Gottesdienst in die St.-Laurentius-Kirche.

An der Kirche angekommen, konnten sich die Wanderer mit Fladenbrot und Zitronenwasser stärken. Pfarrer Oehmke und Pfarrer Städtler führten anschließend gemeinsam durch den Gottesdienst. Ihrer unterhaltsamen Predigt legten Sie Paul Gerhards Klassiker „Geh aus mein Herz und suche Freud“ zugrunde. Gleichermaßen lustig wie ernst erklärten sie, dass wir Christen gerade durch Jesu Himmelfahrt mit Christus verbunden sind. Dadurch haben wir die Aufgabe, für einander und für seine Schöpfung zu sorgen, aber auch das Versprechen, dass Christus uns dabei helfen wird.

Orgel und Posaunenchor sorgten für den Schwung bei den Liedern.

Vielen Dank an alle, die beim Gottesdienst mitgemacht und mitgeholfen haben!

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Frühjahr 2018":

Gemeinsame Gottesdienste

Rückblick:

Zu Neujahr feierten wir wieder unseren gemeinsamen Gottesdienst in Hollfeld:

Anfangs wurde von der Kirche im Jahr 2018 „geträumt“, später folgte eine provozierendes Anspiel über das rechte „Pflegen und Hegen“ der Gemeinde durch den KV. Schließlich durften die Gottesdienstbesucher mit Hilfe von großen Streichhölzern erfahren, dass Kirche immer wieder eine „Reibefläche“ bietet, damit auch etwas „entzündet“ wird, d.h. Neues entsteht und andere „angesteckt“ werden. Kirche heißt, „Feuer und Flamme“ für das Leben zu sein und sein das Licht Gottes für die Menschen sichtbar zu machen. Der Gottesdienst fand seinen immer wieder ersehnten Abschluss in der Einzelsegnung der Teilnehmer: damit sein Segen im persönlichen Leben Kraft und Frieden schenkt, die dunklen Seiten unseres Lebens zu durchdringen und sein gutes Licht unsere Finsternisse aufhellt …

Ausblick:

Den gemeinsamen Sommergottesdienst im Grünen feiern wir dieses Jahr am Sonntag, dem 22. Juli um 9.30 Uhr – wir hoffen wieder auf viel Sonne und Besucher an diesem Morgen auf der oberen Pfarrwiese in Krögelstein! Nur bei schlechtem Wetter (nicht wegen Wolken oder ein paar Tropfen) werden wir in die Krögelsteiner Pfarrkirche umziehen. Herzliche Einladung zu beiden Gottesdiensten!

 


 

Bericht aus dem Gemeindebrief "Winter 2017":

Ökumenischer Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum

„Brechend voll“ - wenn diese Beschreibung für unsere Friedenskirche in Hollfeld bisher höchstens mal zu Weihnachten zutraf, dann gab es am 31.10. zum großen Reformationsjubiläumsgottesdienst noch eine Steigerung dessen: Bis unters Dach war sie besetzt, viele Gottesdienstteilnehmer nahmen stehend teil und leider fanden nicht wenige weitere Besuchswillige gar keinen Eintritt. Wir hatten zu diesem einmaligen Feiertag wohl nicht mit so vielen Teilnehmern auch aus dem Dekanat Thurnau und der katholischen Gemeinde gerechnet!

Der katholische Pfarrer Bernhard Simon nahm es mit Humor und meinte, wir hätten doch den Gottesdienst in der katholischen Stadtpfarrkirche feiern sollen – mehr Ökumene wäre zum Reformationsjubiläum dann wirklich nicht mehr möglich gewesen! Trotzdem bzw. gerade wegen des großen Zuspruchs begingen wir den Gottesdienst dann mit (Pauken und) Trompeten, d.h. unserem Krögelsteiner Posaunenchor und dem Kirchenchor, mit einigen Pfarrerskollegen und unserer Dekanin Martina Beck, mit Anspiel und einem großen roten Herzen. Dieses symbolisierte die Liebe und Gnade Gottes, die er uns in seinem Sohn Jesus Christus schenkt. Daran erinnerten wir im Gottesdienst auch mit Hilfe einer Klappkarte in Herzform, auf der der sogenannte „Herzaltar“ von Lucas Cranach, d.J. zu sehen ist, der ursprünglich in der Schlosskirche in Colditz (Sachsen) eingerichtet war.

„Gott öffnet sein Herz für die Menschen“ – diese reformatorische Erkenntnis und Wiederentdeckung der Frohbotschaft (Evangelium) feierten wir in ökumenischerEintracht.

Am Ende verpflichteten wir uns noch mit fünf „IMPERATIVEN ZUR ÖKUMENE“ zur Einheit in Christus.

 

Termine

Kindergottesdienst
Wonsees: Gemeindehaus
Posaunenchorprobe Gerhard Unger
Wonsees: Gemeindehaus

Tageslosung

Freitag, 15. November 2019
Wo viel Worte sind, da geht?s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.
Mit der Zunge loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. Aus "einem" Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder.
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