Tageslosung

Sonntag, 09. Dezember 2018
Ich bin der HERR, der die Zeichen der Wahrsager zunichte macht und die Weissager zu Narren.
Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.

Dekanatsmissionsfest

Im Buchenhain von Sanspareil findet alle zwei Jahre, im Wechsel mit den anderen Kirchengemeinden des Dekanats, am Pfingstmontagnachmittag das Dekanatsmissionsfest statt. Es wird vorbereitet vom Missionskreis des Dekanats.

 


 

Bericht vom Gemeindebrief "Sommer 2018":

21. Mai 2018: Dekanatsmissionsfest in Sanspareil

Am Pfingstmontag, dem 21. Mai, fand wieder ein großer internationaler Gottesdienst im Felsengarten von Sanspareil statt.
Weit über 150 Menschen kamen, um mitten im Hain, auf dem sog. Tanzplatz, Gottesdienst zu feiern.
Der Gottesdienst und das schöne Wetter sorgten dafür, dass sogar diejenigen blieben, die keinen Platz mehr auf den Bänken fanden. Sie suchten sich einen gemütlichen Platz zwischen den Bäumen.
Die Mitglieder des Missionskreises und Pfarrer Städtler führten gemeinsam durch den Gottesdienst. Pfarrer Städtler erläuterte in seiner Begrüßung den Zusammenhang von Pfingsten und Mission. An Pfingsten vor knapp 2000 Jahren gingen die Jünger Jesu zum ersten Mal nach dessen Tod wieder raus und predigten zu den Menschen. Was es heute heißt, Missionar zu sein, entfaltete Pfarrer Penga Nimbo in seiner Predigt.
2018 05 21 Missionsfest 02Pfarrer Nimbo kommt aus Papua-Neuguinea und ist für insgesamt vier Jahre in Deutschland. 50% seiner Zeit ist er Gemeindepfarrer in Dingolfing. 50% seiner Zeit verbringt er mit Vorträgen und Missionarbeit in Deutschland. Pfarrer Nimbo erklärte, dass Missionar-Sein heute nicht mehr heißt, nach Übersee zu fahren. Wer seinen Glauben lebt und sich traut, davon zu erzählen, der ist Missionar. Jeder Christ ist darum eigentlich ein Missionar – oder sollte es zumindest sein. Die wichtigste Aufgabe für Missionare habe sich aber seit Jahrhunderten nicht verändert: Man muss zu den Menschen in ihrer Sprache sprechen. Die Pfarrer mahnte er, dass sie nicht in ihrem Theologen-Deutsch sprechen sollen, sondern so, wie die Menschen auf der Straße auch reden. Niemand, sagte Pfarrer Nimbo, brauche Angst davor zu haben, anderen von seinem Glauben zu erzählen, denn das Evangelium ist eine frohe und eine überzeugende Botschaft. Wer sich also traut, im rechten Moment seinen Mund aufzumachen, der kann sicher sein, dass er gehört und ernstgenommen wird. Nach seiner Predigt sang Pfarrer Nimbo zusammen mit seiner Familie und der ganzen Gottesdienstgemeinde ein Lied aus seiner Heimat: Mi gat Jisas mi amamas – Ich habe Jesus, mir geht es gut.
2018 05 21 Missionsfest 01

 

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Vielen Dank an den Dekanatsposaunenchor, den Missionskreis, den Kirchenvorstand Wonsees und all die vielen Helferinnen und Helfer, die den Gottesdienst möglich gemacht haben!
Nächstes Jahr findet das Dekanatsmissionsfest in der Kirchengemeinde Hutschdorf statt. Schon jetzt dazu herzliche Einladung!

 


 

Bericht vom Gemeindebrief "Sommer 2016":

Dekanatsmissionsfest von Sanspareil

„Tansania – Partnerkirche zwischen Kilimanjaro und Indischem Ozean“, so lautete der Titel des diesjährigen Dekanatsmissionsfestes am Pfingstmontag im Hain von Sanspareil. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in diesem wunderschönen Land, in dem auch das weite Grasland der Serengeti liegt, stand im Fokus. Dekanatsmissionspfarrerin Claudia Jobst führte durch die Liturgie, unterstützt vom Posaunenchor Wonsees und der Kasendorfer Trommelgruppe. Auf diese Weise klangen vertraute und fremde Töne zusammen. In seiner Predigt berichtete Pfr. Dr. Christian Pohl davon, dass in Tansania Glaube und Alltag eng zusammen gehören und der Mensch stärker in die Gemeinschaft eingebunden ist, als bei uns. So können in den Beziehungen zu unseren Partnerkirchen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede wahrgenommen werden. Was hält nun Christen zusammen, die von unterschiedlichen Kulturen geprägt sind? Diese Frage wurde mit dem Bild eines Gebäudes beantwortet, das Paulus im Epheserbrief beschreibt (Eph. 2,16-22): Wir Christen bilden die einzelnen Steine und Jesus Christus ist der Eckstein, der alles zusammen hält. Da aber nicht in allen Kulturen Häuser aus Stein üblich sind, wie z.B. in unseren Partnerdekanaten Ulap, Sio und Wewebo in Papua-Neuguinea, ist dort z.B. nicht von einem Eckstein, sondern von dem Mittelpfahl die Rede, der alles trägt. Zur Demonstration wurde das Modell eines solchen Pfahlhauses aufgebaut.

2016.05.16 Dekanatsnissionsfest 5

Trotz des nicht gerade tropischen Wetters waren die Bänke mit Teilnehmenden aus den Gemeinden des Dekanats sehr gut besetzt. So verbindet das Dekanatsmissionsfest nicht nur mit der weltweiten Christenheit, sondern auch mit den Menschen vor Ort. Durch den Kauf von Produkten aus dem fairen Handel konnte nach dem Gottesdienst ein kleiner Beitrag zu mehr Gerechtigkeit im globalen Handel geleistet werden.

 

Termine

Posaunenchorprobe Gerhard Unger
Wonsees: Gemeindehaus
Präparandenunterricht (Krippenspielprobe) Pfr. Daniel Städtler
Wonsees: Gemeindehaus
Konfirmandenunterricht Pfr. Daniel Städtler
Wonsees: Gemeindehaus
Gottesdienst
Wonsees: Laurentiuskirche Wonsees
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